Faverot de Kerbrech

{jcomments off}Faverot de Kerbrech “Die methodische Ausbildung des Reitpferdes nach den letzten Anweisungen von F. Baucher” 

Bei einem Seminar mit Jean-Claude Racinet kam der Arbeitskreises Légèreté mit dem Übersetzer des Textes “Feines Reiten in der französischen Tradition der Légèreté”, Herrn Dr. Kristen von Stetten ins Gespräch.

Die Wichtigkeit, die grundlegenden französischen Texte zugänglich zu machen, und die sehr beschränkte Zahl in Deutsch verfügbarer Texte französischer Autoren, speziell der Schulrichtung des F. Baucher, brachte bald das Gespräch auf die Idee, wie schön es wäre, wenn z.B. : Faverot de Kerbrech “Die methodische Ausbildung des Reitpferdes nach den letzten Anweisungen von F. Baucher” erhältlich wäre

“DAS Werk des Zweiten Baucheristischen Denkens, das unbestritten klarste und konziseste und sowohl Theorie wie auch Praxis eindeutigst darstellende Werk”

nannte es Dr. Kristen. Ergebnis ist nun eine exklusive Übersetzung des Textes als Privatausgabe erhältlich über den Arbeitskreis Légèreté 

Anbei ein kleiner Auszug der Übersetzung (Quelle Arbeitskreis Légèreté)

WAS LÉGÈRETÉ IST:
Die niemals aufhörende Aufmerksamkeit und Sorge des Reiters muss die Suche nach Légèreté sein, ihre Herstellung und ihre Bewahrung. Unter dem Ausdruck „Leichtheit an der Hand“ versteht man jene Eigenschaft und Fähigkeit des Pferdes, den Hilfengebungen folgsam zu entsprechen, ohne auf die Hand zu kommen. Dies ist der Fall, wenn der Reiter in der Hand nicht das Gefühl hat, ein mehr oder weniger schwer zu verlagerndes Gewicht oder die Auswirkungen eines Krafteinsatzes zu empfangen, mit welchem das Pferd sich gegen die Hilfengebungen auflehnt. In der Absenz von Oppositionen gegen die Einflussnahme mit Trense oder mit Kandare liegt also der Beweis der Légèreté. Wird einem oder beiden Zügeln eine ganz leichte Spannung gegeben, so muss sich daraufhin der Unterkiefer weich mobilisieren, ohne dass der Kopf sich bewegt und ohne dass das Maul sich sichtbar öffnet. In diesem Moment muss die Zunge des Pferdes das eine Gebiss mit dem anderen in Berührung bringen, wodurch ein leichtes Klirren der Mundstücke entsteht. Hingewiesen soll auch werden, dass diese weiche Bewegung des Maules eine gewisse Zeit andauern soll und nicht abrupt aufhören darf. Dies sind also die notwendigen Teilerscheinungen, die, treten sie alle zusammen ein, wahre Légèreté darstellen. Solange diese Leichtheit besteht und sich nicht verändert, hat der Reiter durch sie Grund annehmen zu dürfen, ja, kann sich sicher sein, dass das Pferd sich in vollkommenem Gleichgewicht befindet.

mehr Infos auf der website des Arbeitskreises Légèreté

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