Dressurpferd Totilas Unter Zwang

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem sogenannten Wunderpferd Totilas und dessen Ausbildung beschäftigt.

Schon der Titel „Dressurpferd Totilas Unter Zwang“ zeigt dass mittlerweile auch die Medien immer öfter ein offenes Ohr für die offensichtlichen Missstände im Reitsport haben.

Der Griff zu nicht reelen Ausbildungsmethoden geht zu Kosten der Pferde und ihrer Gesundheit.

Im Artikel kommt auch der mittlerweile 95 jährige Major a.D. Paul Stecken zu Wort, seines Zeichens ehemaliger Kavalerist, Ausbilder von Größen wie Rainer Klimke und immer noch Berater von dessen Tochter Ingrid.

„Es wird wohl Zeit, dass ich mich zu Wort melde“, sagt er jetzt…. „Man fragt sich, wie lange hält das Pferd das aus?“ Diese Haltung sei „mit Gesundheit und dem Wohlbefinden des Pferdes“ nicht zu vereinbaren. „Die Haltung des Halses ist Zwang, der Rücken ist nicht hergegeben, sondern verspannt. Der Bewegungsablauf ist unnatürlich und verkrampft. Die gesamte Muskelbildung wird von Jahr zu Jahr fester und versteift.“ Ein Pferd, das so verspannt gehe, könne „nur größere Schwierigkeiten mit der Muskelbildung im Rücken bekommen. Man hat den Eindruck, das Pferd ist nur unter starkem Zwang in einer solchen Haltung zu reiten.“ Diese führe „in der Regel im 6. bis 8. Lebensjahr zunehmend zu größeren Schäden. Es kann zu … großer Belastung der Nerven führen.“

hier ein Link zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/dressurpferd-totilas-unter-zwang-11709951.html

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